19.07.23Hamburg

VDR begrüßt Wahl von Arsenio Dominguez zum neuen Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO)

Arsenio Dominguez mit großer Mehrheit zum neuen Generalsekretär der IMO gewählt.

Neuer Generalsekretär bringt weitreichende Erfahrungen in Klima- und Umweltthemen mit. Neuer Generalsekretär bringt weitreichende Erfahrungen in Klima- und Umweltthemen mit – wichtig für die künftige internationale Schifffahrtspolitik.

Bei der außerordentlichen Sitzung des IMO-Rates gestern in London wurde Arsenio Dominguez aus Panama zum neuen Generalsekretär der IMO ernannt – eine Entscheidung, die vom VDR mit großer Freude und Zustimmung aufgenommen worden ist.

Als langjähriger Vorsitzender des IMO-Umweltausschuss und zuletzt als Leiter der Umweltabteilung der IMO verfügt Arsenio Dominguez über umfangreiche Erfahrungen, insbesondere in den für die Schifffahrt besonders wichtigen Klima- und Umweltthemen. Durch sein Wirken in verschiedenen Funktionen in der IMO konnte er bereits erheblich dazu beitragen, dass die Schifffahrt entscheidende Weichen in Richtung Dekarbonisierung gestellt hat und man nunmehr auch auf internationaler Ebene sehr ambitionierte Klimaziele verfolgt.

Darüber hinaus hat er auch weitere Themen, wie etwa die Förderung der Sicherheit und Effizienz der Seeschifffahrt, engagiert und erfolgreich vorangetrieben. Der VDR ist davon überzeugt, dass der neue IMO-Generalsekretär mit seinem Fachwissen und Engagement die positive Entwicklung der Rahmenbedingungen für den Klima- und Umweltschutz im Bereich der internationalen Schifffahrtsindustrie weiter ausbauen wird. Seine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung werden für seine künftigen Herausforderungen als IMO-Generalsekretär äußerst dienlich sein. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des Erreichens der neuen verschärften IMO-Klimaziele, wonach neben wichtigen Zwischenzielen in 2030 und 2040 eine vollständige Klimaneutralität der internationalen Seeschifffahrt um das Jahr 2050 angestrebt wird.

Als Interessenverband der deutschen Reedereien setzt sich der VDR insbesondere für die Förderung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Schifffahrt ein. Die konstruktive Zusammenarbeit mit der IMO und ihren Mitgliedsstaaten ist von größter Bedeutung, um wichtige und zielführende internationale Standards für die Sicherheit, den Umweltschutz und die Effizienz im Seeverkehr entwickeln und umsetzen zu können.

Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des VDR, zeigte sich sehr erfreut über die Wahl von Arsenio Dominguez zum neuen IMO-Generalsekretär: „Die vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit aller Stakeholder im Rahmen der IMO ist von größter Bedeutung, um die Schifffahrt als globales Transportmittel auch weiterhin durch internationale Regelungen zu regulieren und auf Kurs halten zu können. Der VDR bekräftigt seine Bereitschaft, den neuen Generalsekretär der IMO bei seiner herausfordernden und enorm wichtigen Arbeit weiterhin zu unterstützen, um die gemeinsamen Ziele voranzutreiben.“

Der VDR gratuliert Arsenio Dominguez ganz herzlich zu seiner Wahl und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit, insbesondere auch hinsichtlich einer zeitnahen Dekarbonisierung der Schifffahrt und der Förderung einer sicheren, umweltfreundlichen und effizienten Seeschifffahrt weltweit.

Gleichzeitig spricht der VDR dem scheidenden IMO-Generalsekretär Kitack Lim seine Anerkennung und aufrichtigen Dank aus. In seiner achtjährigen Amtszeit hat Herr Kitack Lim die IMO mit großem Erfolg geleitet. Es ist nicht zuletzt seinem diplomatischen Geschick zu verdanken, dass die jüngste Revision der IMO-Klimaschutzstrategie für die Seeschifffahrt als großer Durchbruch verbucht werden konnte, um somit eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung der maritimen Industrie weltweit zu gewährleisten.

Der neue Generalsekretär muss nun noch von der IMO-Generalversammlung Anfang Dezember 2023 bestätigt werden, was aber lediglich als Formalie gilt.

 

Über den Verband Deutscher Reeder
Der Verband Deutscher Reeder (VDR) vertritt die gemeinsamen wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen der deutschen Reedereien auf der Ebene des Bundes und der Länder sowie gegenüber europäischen und internationalen Instanzen. Der VDR wurde 1907 gegründet und hat sich 1994 mit dem Verband der Deutschen Küstenschiffseigner zusammengeschlossen. Mit seinen mehr als 150 Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Seeschifffahrt vertritt der VDR den größten Teil der deutschen Handelsflotte. Mehr Informationen unter www.reederverband.de.

 

Foto: IMO

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